Die verschiedenen Serien mit insgesamt vierundzwanzig Bildern (nicht alle sind hier gezeigt) sind über einen Zeitraum von sechs Jahren entstanden.
Die von Objekten aus meinem unmittelbaren Umfeld inspirierten Bilder haben fast tagebuchartigen Charakter. Dabei verfolge ich kein spezifisches Thema, sie sind schlicht Fragmente aus meinen Alltagsleben.
Begonnen habe ich mit den Serien „Kleine Fenster“ 2011 in London, kurz nachdem ich die „Türstopper-Chroniken“, kleine Kollagen auf Holztafeln, beendet hatte (http://www.christophercroft.com/collages/doorwedge-chronicles). Mein Wunsch war, weiter an kleinformatigen Bildern zu arbeiten, die (als Reproduktion) viel größer wirken würden.
Jede der kleinen Holztafeln misst 18 x 20 cm. Die Proportion von 9 zu 10 schien für ein horizontales wie für ein vertikales Format gut zu funktionieren. Besondere Freude machte mir auch die Herstellung der Tafeln an sich und die Vorbereitung des Malgrundes mit „Acryl Gesso“. Jede dieser Holztafeln wurde mit fünf Gesso-Schichten grundiert. Nach dem Trocknen schliff ich die Pinselstriche auf den einzelnen Grundierungsschichten mit feinem Sandpapier glatt. Die letzte Schicht habe ich poliert, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Als die Holztafeln schließlich fertig vorbereitet waren, erweckten sie an sich schon den Eindruck kostbarer Objekte. Die konzentrierte und präzise Arbeit an jedem einzelnen Motiv erschien mir da nur angemessen.
Ich nenne die Serien „Kleine Fenster“, weil sie zwar keine Miniaturen, aber dennoch relativ klein sind. „Fenster“, weil jedes Bild auf seine Art und Weise eine unvollständige Geschichte erzählt. Jedes Bild zeigt, in Großaufnahme, einen kleinen Ausschnitt aus einer viel größeren Welt.






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